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es ist schon komisch, welche Gedanken einem durch den Kopf gehen können, wenn man sich mit so profanen Dingen wie Pellkartoffeln schälen beschäftigt. Manche Dinge zischen nur einen kurzen Moment durch die Hirnrinde und andere setzen sich dort gradezu fest. Ähnlich einem Ohrwurm, der sich zu den unpassendsten Momenten einnistet. Wer schon einmal auf einer Beerdigung weilte und seine Lippen zu dünnen Strichen gepresst hat, weil man zu der Melodie im Kopf leider auch sehr Text sicher ist und ein Gassenhauer von Udo Jürgens - mit 66 Jahren, da fängt das Leben an - den ein oder anderen Trauergast mehr als tief getroffen hätte ....

Doch zurück zu meinem Ohrwurm. Mir will dieses eine Wort nicht aus dem Kopf: zufrieden

Bin ich das? Selten! Zufrieden ist für mich gleichbedeutend mit zu Frieden und Frieden gebe ich selten. Dafür bin ich viel zu sehr auf links gedreht und mein innerstes ähnelt einer Rundürste, eine von denen die sich bei Gebrauch mit dem Haar verwickelt und sich erst lösen läßt, wenn man sich entschließt die Strähne mitsamt der Bürste raus zu schneiden.

Natürlich teile ich den Wunsch der meisten Menschen nach Frieden - doch zu frieden gebe ich mich dann, wenn ich mir den Graswuchs von unten ansehe. Bis dahin bin ich im Gegensatz zu den meisten Menschen einfach nur

glücklich
23.12.06 16:06
 


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